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Klinikstruktur
Das St. Johannes Hospital ist Lehrkrankenhaus der Universitätsklinik Düsseldorf und Krankenhaus der Maximalversorgung. Es ist das größte Krankenhaus des Verbundes Katholisches Klinikum
Duisburg,
in dem insgesamt 4 Krankenhäuser und ein Altenpflegeheim zu einer
Funktionseinheit mit zusammen mehr als 1400 Betten verbunden sind.
Die Medizinische Klinik II vertritt den Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie. Mit insgesamt 75 Betten ist sie eine der größten hämatoonkologischen Abteilungen in Nordrhein-Westfalen. Die Patienten werden auf vier verschiedenen Stationen behandelt:
Die Station 22 mit zur
Zeit 25 Planbetten behandelt ebenfalls alle Arten solider Tumoren, aufgrund der
größeren Bettenkapazität jedoch ebenfalls Patienten mit hämatologischen
Neoplasien. Die Patienten werden hier von einem leistungsstarken Ärzte- und
Pflegeteam in Zweibettzimmern behandelt, Einbettzimmer stehen ebenfalls zur Verfügung.
Auf der interdisziplinären Station 2 werden alle Arten
hämatologischer und onkologischer Therapien durchgeführt. Hier stehen den
Patienten Ein- und Zweibettzimmer zur Verfügung.
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Die durchschnittliche Patientenfallzahl pro Jahr beträgt etwa 2600 und dokumentiert das überdurchschnittliche Engagement aller Mitarbeiter der Klinik. Die Medizinische Klinik II pflegt über ein intensives Konsiliarwesen eine sehr enge Kooperation mit den beiden anderen internistischen Kliniken, der Medizinischen Klinik I (Kardiologie und Angiologie), sowie der Medizinischen Klinik III (Gastroenterologie und Diabetologie). Das leistungsfähige Institut für Radiologie unter Leitung von Prof. Dr. R. Erlemann ermöglicht modernste Diagnostik mittels Spiral-Computertomographie, Kernspintomographie und konventioneller Röntgendiagnostik. Alle täglich anfallenden Untersuchungen werden in einer gemeinsamen Tagesbesprechung demonstriert und diskutiert. Wöchentlich werden ausgewählte Fälle der Hämato- Onkologie in einer interdisziplinären Besprechung mit den Mitarbeitern der Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, und Radiologie besprochen. Wöchentliche Klinik eigene Fortbildungsveranstaltungen runden die intensive Weiterbildungsstrategie des Klinikums ab.
Die Medizinische Klinik II verfügt über eine Anbindung an ein leistungsfähiges Zentrallabor, in dem die hämatologische Spezialdiagnostik einen breiten Raum einnimmt. Neben Knochenmark- und aspirationszytologischen Untersuchungen gelangen modernste Verfahren der Diagnostik zur Anwendung. Zytochemische Spezialfärbungen, Durchflußzytometrie, Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung und Polymerase-Kettenreaktion gehören zum diagnostischen Rüstzeug. Die Klinik ist morphologisches Referenzlabor für myelodysplastische Syndrome (MDS) und integraler Bestandteil der Deutschen MDS-Studiengruppe. Sie ist anerkanntes "Center of excellence" der International Myelodysplastic Syndromes Foundation mit Sitz in Rochester, USA: Der Chefarzt der Abteilung, Prof. Dr. C. Aul ist Vorstandsmitglied des vom Bundesministerium geförderten Kompetenznetzwerks "akute und chronische Leukämien".
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Angeschlossen an die Klinik ist eine leistungsfähige Ambulanz, in der die Weiterbetreuung der stationären Patienten durchgeführt wird. Sehr enge Verbindungen bestehen zu den niedergelassenen Hämato- Onkologen der Region, so das sich die Patienten in einem Netzwerk kompetenter Ansprechpartner befinden. Regelmäßige Fortbildungsabende des Duisburger Arbeitskreises der Hämato- Onkologen garantieren die gute Kooperation aller Beteiligten.
Behandlungsmethoden
Die Medizinische Klinik II führt alle Arten
moderner Chemo- und Immuntherapien durch, die dem derzeitigen Stand der
Wissenschaft entsprechen. Durch die rasante Entwicklung neuer Chemotherapeutika,
Immunstimulantien und zellzerstörender Antikörper auf dem Gebiet der
Hämato- Onkologie eröffnet sich für den Patienten ein bisher ungeahntes
Spektrum therapeutischer Möglichkeiten, das sich durch den Boom im Bereich der
Biotechnologie im Rahmen der Entschlüsselung des menschlichen Genoms eher noch
erweitern wird.
Es ist Ziel der Klinikleitung und aller Mitarbeiter, den Patienten die viel versprechendsten und neuesten Therapieoptionen anbieten zu können, die im Kampf gegen Krebserkrankungen entwickelt werden. Zu diesem Zweck nimmt die Klinik an großen nationalen und internationalen Behandlungsstudien teil und entwickelt auch selbst neue Behandlungskonzepte. Die Intensität der wissenschaftlichen Bemühungen der Medizinischen Klinik II spiegelt sich auch in der Vergabe nationaler Fördermittel aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Forschung und Technologie wider. Der Hämato- Onkologie des St. Johannes Hospital wurden über 500.000 DM an nationalen Fördermitteln zuerkannt. Die verschiedenen Behandlungskonzepte am Klinikum stehen im Einklang mit den Richtlinien der "Good Clinical Practice" (GCP), und werden in Übereinstimmung mit den Richtlinien der Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK Onkologie) durchgeführt.
Informationsbroschüren aller großen Patientenselbsthilfeorganisationen sind im Krankenhaus erhältlich. Unsere Mitarbeiter informieren Patienten und Angehörige zusätzlich über individuelle Behandlungsmöglichkeiten. Für Patienten, die eine Knochenmarkverpflanzung erhalten, stehen Zusatzinformationen in Form eines Faltblattes zur Verfügung.
MitarbeiterInnen
Ein engagiertes Team von Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten betreut unsere
Patienten rund um die Uhr. Das Ärzteteam besteht aus dem Chefarzt, Prof. Dr. C.
Aul, drei Oberärzten und acht Assistenzärzten. Über zusätzliche Mittel
konnten zwei weitere Ärzte in Praktikumstellen geschaffen werden, so das zur
Zeit vierzehn Ärztinnen und Ärzte unsere Patienten behandeln.
Der hohe Ausbildungsstandard lässt sich am Verhältnis von Fachärzten zu Ärzten in der Ausbildung erkennen. Dieser Quotient liegt bei über 50%. Täglich hat ein Oberarzt der Klinik Hintergrunddienst und rund um die Uhr Rufbereitschaft, so das auch zur Nachtzeit eine fachgerechte Betreuung der Patienten gewährleistet ist. Die Kliniksambulanz wird vom Chefarzt persönlich betreut, so dass auch nach der Entlassung eine kompetente Weiterbehandlung gewährleistet ist.
Jobbörse
Zur Zeit sind alle unsere Planstellen besetzt. Da wir jedoch
kurzfristige Änderungen im Stellenplan nicht ausschließen können,
begrüßen wir
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Assistenzärztin/Assistenzartz:
Am St. Johannes Hospital besteht die Möglichkeit der Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin, sowie zur Gebietsbezeichnung Hämatologie und Onkologie. Zu diesem Zweck wurde ein Rotationsplan erarbeitet, der neben kardiologischer und allgemein-internistischer Ausbildung auch eine Rotation in die Gastroenterologie und auf die internistische Intensivstation beinhaltet.
Wir legen Wert auf eine fundierte praktische und theoretische Ausbildung, da das Wissen geförderter Mitarbeiter dem gesamten Klinikum zugute kommt. Manuelle Fähigkeiten wie Knochenmarkpunktionen, Liquorpunktionen, das Legen zentraler Venenkatheter, die Punktion von Pleuraergüssen und das Anlegen von Pleuraverweilkathetern zur Verklebung der Pleurablätter bei nachlaufenden Ergüssen werden rasch vermittelt, um das eigenständige Arbeiten zu fördern. Auch die Vermittlung sonographischer Kenntnisse gehört zum Ausbildungsziel. Zu jeder Zeit stehen die Oberärzte bei Fragen zum weiteren Vorgehen oder zur Hilfestellung bei Eingriffen unterstützend zur Verfügung. Täglich belegt einer der Oberärzte den Hintergrunddienst mit Rufbereitschaft, so dass sofortiger Informationszugriff besteht.
Bei der Aus- und Fortbildung werden nicht nur innerbetriebliche Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Ausgewählte auswärtige Fortbildungsveranstaltungen werden den Mitarbeitern zur Weiterbildung vorgeschlagen und die anfallenden Kosten übernommen.
Assistenzärzte übernehmen die Stationsversorgung auf einer der im Punkt „Klinikstruktur“ erwähnten Stationen. Wir legen Wert auf genaue Dokumentation, die sich vom Aufnahmebefund bis zum abschließenden Arztbrief erstreckt. Neben den für die stationäre Versorgung notwendigen Tätigkeiten werden nach klinikinternem Rotationsprinzip praktische Kenntnisse in Blut- und Knochenmarkmorphologie, Immunphänotypisierung, Proteindiagnostik, Thrombozytapherese und autologer Stammzellentransplantation vermittelt.
Im Rahmen der Ausbildung werden regelmäßig Bereitschaftsdienste durchgeführt, die im Schnitt vier Mal im Monat anfallen. Am Folgetag wird im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes Freizeitausgleich gewährt.
Die Bezahlung erfolgt nach AVR, welches das Äquivalent zur BAT-Vergütung des öffentlichen Dienstes darstellt. Bewerbern ohne Promotion wird die Möglichkeit zur Durchführung einer Promotionsarbeit eröffnet. Im Rahmen der wissenschaftlichen Aktivitäten er Klinik ist eine Mitarbeit an wissenschaftlichen Projekten jederzeit möglich. Wir unterstützen die Präsentation wissenschaftlicher Daten auf Kongressen durch unsere Mitarbeiter. Mit der Klinik für Hämatologie, Onkologie und klinische Immunologie der Universitätsklinik Düsseldorf (Direktor: Prof. Dr. R. Haas) bestehen enge Kooperationen auf wissenschaftlichem Gebiet und ein reges Fortbildungswesen.
Formulare
Hier können Sie den Anforderungsschein unseres Labors herunterladen. Bitte klicken Sie hier.
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