St. Johannes Hospital Duisburg Medizinische Klinik

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 Forschungsschwerpunkte Neu!

Als Teil des akademischen Lehrkrankenhauses der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf nimmt die Medizinische Klink II nicht nur ihren Lehrauftrag sehr ernst, sondern auch den Forschungsauftrag.
Klinische Forschung geschieht nicht nur aus rein wissenschaftlichem Anreiz, sondern insbesondere um rasch therapeutische Fortschritte in die tagtägliche Medizin umsetzen zu können.
Zu diesem Zweck bieten wir Patienten bei fast allen Erkrankungen an, sich im Rahmen klinischer Studien behandeln zu lassen
.

Was ist eine klinische Studie?
In klinischen Studien prüfen Forschungsgruppen, ob es gegenüber einer derzeitigen Standardbehandlungsmaßnahme eine verbesserte Therapieform gibt.
Dafür werden sogenannte Studienprotokolle aufgelegt, in denen minutiös festgelegt wird, welche Behandlungsmaßnahme zu welchem Zeitpunkt beim Patienten durchzuführen ist. Gleichzeitig ist detailliert festgehalten, welche Untersuchungen an welchen Tagen erfolgen müssen, um die größtmögliche Wirksamkeit bei höchster Sicherheit für den Patienten zu erreichen.
Diese Fortschrittsbemühungen sind zeit- und kostenintensiv. Die Medizinische Klinik II beschäftigt zu diesem Zweck eigens einen Arzt und Informatiker, der die notwendigen Schritte koordiniert. Nur so ist gewährleistet, daß allen Patienten die neuesten Erkenntnisse der Medizin zur Verfügung gestellt werden können.


Klinische Studien am St. Johannes Hospital:
Wir bemühen uns, den Patienten so viele klinische Studien wie möglich zur Verfügung zu stellen. Dabei nehmen wir an nationalen und internationalen Studien teil. Aber auch Zulassungsstudien pharmazeutischer Unternehmen finden Sie an unserer Klinik.
Denn häufig werden neuartige Medikamente Jahre bevor sie käuflich erwerbbar sind bereits in klinischen Studien zur Verfügung gestellt. Diesen Vorteil wollen wir allen unseren Patienten zukommen lassen. Jede Teilnahme an einer Studie ist selbstverständlich völlig freiwillig. Alle Studien sind nach bundesdeutschem Recht von der zuständigen Ethikkommission geprüft und bei der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Amts Apotheker gemeldet. Jeder Patient kann jederzeit aus jeder Studie ohne Angaben von Gründen austreten. Es gibt keine Verpflichtungen. Erfahrungsgemäß wird von dieser Möglichkeit aber nur selten Gebrauch gemacht, weil auch die Patienten klinische Studien als Bereicherung empfinden.
In den letzten Jahren haben wir so z.B. an der Zulassungsstudie für das Medikament VORICONAZOL(R) teilgenommen. VORICONAZOL(R) ist ein neuartiges und äußerst wirkungsvolles Medikament gegen Pilzinfektionen des Menschen, wie sie bei der Behandlung der akuten Leukämien regelhaft auftreten. Mittlerweile ist dieser Stoff in den USA und Europa zur Behandlung der Pilzinfektionen zugelassen und wird regelmäßig erfolgreich eingesetzt. Unsere Patienten profitierten bereits 3 Jahre vor Markteinführung von dieser Neuerung.
Aktuell nehmen wir an Studien mit dem Blutkörperchenwachstumsfaktor DARBEPOETIN(R) teil, der die Notwendigkeit zur Verabreichung von Blutkonserven verringert. Patienten mit myelodysplastischem Syndrom und Anomalien am Chromosom 5 haben wir als einziges europäisches Zentrum in die Studie mit dem Thalidomidanalogon CC5013 (Lenalidomid) einschließen können, die bis Ende 2005 die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Substanz testet. Für viele weitere Erkrankungen stehen wissenschaftliche Studien zur Verfügung, in die unsere Patienten eingeschlossen werden können.

Aktive Forschung
Neben den o.g. Aktivitäten führt unsere Abteilung eigene Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Myelodysplastischen Syndrome (MDS) durch. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes stehen der Abteilung über 5 Jahre 250.000 Euro zur Verfügung. Damit wird eine spezielle Untergruppe der MDS, das sogenannte 5qminus-Syndrom erforscht. Medikamentöse, genetische und molekularbiologische Aspekte dieser Erkrankung werden über 5 Jahre unter dem Dach des Kompetenznetzes "Akute und chronische Leukämien" erforscht. Prof. Dr. C. Aul ist Vorstandsmitglied dieses Kompetenznetznetzes. Zum erweiterten Vorstand gehören neben Wissenschaftlern auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie José Carreras und Rudi Völler.

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5qminus-Syndrom

Studienzentrale für 5qminus-Syndrome

Hier können Sie sich das Protokoll herunterladen. Bitte beachten Sie, dass das Protokoll geschlossen ist!

 

DGHO 2002-Poster - Download im PowerPoint-Format

AC133 bei 5qminus | 5qminus Daten von 76 Patienten | Low-dose-Ara-C bei 5qminus

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 Netzwerk
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 Publikationen Neu!

An dieser Stelle können Sie eine Liste mit Veröffentlichungen aus dem onkologischen Fachbereich ansehen oder auch downloaden (pdf-Dokument).

 

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